So funktioniert es
Dein Browser dekodiert jedes Bild, zeichnet es auf eine unsichtbare Leinwand und speichert es im gewählten Format neu. Die Arbeit läuft in einem Hintergrund-Thread, die Seite reagiert also auch bei großen Fotos. Bilder werden nacheinander umgewandelt, um auf Handys wenig Speicher zu brauchen.
Bilder bis 50 MB werden angenommen. Bilder mit mehr als 16,7 Megapixeln (4096 × 4096) werden auf diese Größe verkleinert, weil das die größte Bildgröße ist, die manche Browser wie Safari auf dem iPhone verarbeiten können. Das Ergebnis weist darauf hin, wenn das passiert.
Welches Format sollte ich verwenden?
| Format | Am besten für | Transparenz | Komprimierung |
|---|---|---|---|
| JPG | Fotos, Teilen, E-Mail, Kompatibilität mit allem | Nein | Verlustbehaftet: kleine Dateien, etwas Detailverlust |
| PNG | Screenshots, Logos, Text, Grafiken mit flächigen Farben | Ja | Verlustfrei: exakte Pixel, größere Dateien |
| WebP | Websites und Apps | Ja | Hier verlustbehaftet: meist kleiner als JPG bei ähnlicher Qualität |
Laut Googles eigenen Messungen sind verlustbehaftete WebP-Dateien 25–34 % kleiner als JPG-Dateien vergleichbarer Qualität. Alle aktuellen Browser zeigen WebP an, manche ältere Desktop-Programme öffnen es aber nicht; im Zweifel in JPG umwandeln.
Qualitätseinstellung
Bei JPG und WebP wägt der Qualitätsregler Dateigröße gegen Details ab:
- 90–100 %: optisch identisch mit dem Original, große Dateien.
- 75–85 %: die übliche Wahl für Fotos im Web; Unterschiede sind kaum zu sehen.
- Unter 60 %: sichtbar unscharf oder blockig, besonders an Text und Kanten.
PNG ist immer verlustfrei und hat daher keine Qualitätseinstellung. Ein Foto in PNG umzuwandeln macht es meist viel größer, ohne es zu verbessern; PNG lohnt sich nur bei Grafiken, Screenshots oder wenn du Transparenz brauchst.